Oma liest vor - Foto Stefan Eising

Oma liest vor – Foto Stefan Eising/flickr

In meiner Kinderzeit hatten wir einen alten Radio, keinen Fernseher und wenig Bücher. Und eine Oma, die uns vorlas oder aus der eigenen Vergangenheit erzählen konnte. Opa Heinrich’s Geschichten waren besonders spannend. War der doch beim Leibregiment des Kaisers, bei den sogenannten „Leibern“.

Bei den „Leibern“ mußte man Gardemaß, volles Haar und alle Zähne haben. Wir mußten immer lachen, weil Opa schon früh alle Haare und auch die Zähne verloren hatte.

Und nun sitzen einige Strategen, die mit ihren Genossen über die Jahrzehnte die „Familie“ bekämpft haben, mit dem Ergebnis der heutigen „Singlegesellschaft“ – und erzählen als Ersatzoma und Pseudo-Onkel Wolfgang die „Weihnachstgeschichte“, während man im Nahen Osten gerade alles platt macht.

Schäuble war nicht der einzige prominente Erzähler. In Thüringen las Ministerpräsident Bodo Ramelow einer vierten Klasse vor. TV-Moderatorin Anne Will und Schauspielerin Veronica Ferres besuchten Schulen in Berlin. (dpa)

Zur Nachkriegsumerziehung gehörte offensichtlich auch die Auflösung starker Familienverbände und Verbunde. Ohne Oma und Opa fehlen auch die Augen- und Zeitzeugen, die den Enkeln „aus erster Hand“ Erfahrungen weitergeben konnten. -JF-

 

 

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