Jesus

Like a lamb to the slaughter – Foto by Steve Ford Elliot/piqs.de

Zwei Wochen nach den Anschlägen von Paris hat Frankreich mit einer bewegenden nationalen Trauerfeier der 130 Todesopfer und der mehreren hundert Verletzten gedacht. „Wir werden weder der Angst noch dem Hass nachgeben“, sagte Staatschef François Hollande bei der Gedenkzeremonie im Ehrenhof vor dem Pariser Invalidendom. Frankreich werde bleiben, wie es ist. Es werde „mehr Lieder, Konzerte, Aufführungen“ geben, „wir werden weiterhin in die Stadien gehen.“

„Mehr Lieder, Konzerte, Aufführungen“

Dabei ist in vielerlei Hinsicht das Leben in Paris eine Zumutung, von den zahlreichen Touristen nur am Rande bemerkt. Schuld seien nicht nur die hohe Luftverschmutzung, sondern auch die vielen Staus und die schlechte Anbindung des Umfeldes der Stadt, die auch soziale Folgen habe.

Diese Probleme wird auch die Weltklimakonferenz nicht lösen.

Wie so viele Großstädte Europas, ist auch Paris ein Widerspruch in sich selbst. Ähnlich wie das „sexy“ verfallende, vor sich hin marodierente  Berlin.

Jedenfalls befindet man sich nun laut Sarkozy erst einmal im „Krieg“ – man wurde angegriffen. Deutschland will nicht von Krieg oder Kriegsbeteiligung sprechen, da der IS kein regulärer Staat sei.

Frankreich als „Erfinder“ der „Laizität“ (laïcité), also der Trennung von Kirche und Staat, zeigt an seiner Reaktion auf die Anschläge, dass Christus und sein NEUES Testament nie wirklich in Europa angekommen sind.

In Frankreich mag das noch in Ordnung sein, aber etwa in Deutschland, mit dem „C“ im Parteinamen, da wird es langsam oberpeinlich.

Gerne läßt sich die gesamte Haute Volaute beim Kirchenbesuch mit ergriffenem Gesicht ablichten. Schon da entdeckt man den einen oder anderen Freimauerer, der doch mit hochgekempeltem Hosenbein und verbundenen Augen in seiner Loge dem „Staat und der Kirche“ abgeschworen hat.

Das Christentum ist nur noch eine fromme Legende, für ein bischen Weihnachten und Ostern geeignet. Ohne Geschenke wären diese „Feiertage“ längst in der Versenkung gelandet. Halloween hat den christlichen Feiertagen aktuell den Rang abgelaufen.

Ich kenne kein christliches Land, welches christliche Ideale in seiner Politik konsequent umsetzt. Aber auch kein größeres Unternehmen. Ja selbst die Kirchen behandeln ihre Mitarbeiter gerne „unchristlich“.  Gerade das UNESCO Jahr des Lichtes zeigt eine verkommene politische Landschaft, Unternehmen werden wegen „bandenmäßigem Betrug“ angeklagt, Tricksen, Lügen, Täuschen, aber auch Morden und Brandschatzen. Wenn das die „Achse des GUTEN“ sein will, dann brauchen wir uns zur „Achse des Bösen“ nicht entrüsten?

Wer heute noch mit Christus daher kommt, der wird bestenfalls müde belächelt bzw. bekommt einen Aluhut.

Wenn die C-Parteien aber ausschließlich mit der Philosophie des Alten Testamentes arbeiten, dann sollten sie sich wirklich nicht mehr „Christlich“ nennen. Das Auge um Auge des AT ist auch in den beiden anderen aus dem Nahen Osten stammenden Religionen die aktuelle Version.

Einerseits staunt man, dass nach fast zweitausend Jahren Gläubige immer nocht Advent feiern. Aber müßte ein Jesus nicht heute wieder mit Kreuzigung rechnen, angesichts der Alttestamentler?  Kommt er deshalb nicht? Er müßte ja mit einem gewissen „Kraftpotential“ wiederkommen, diemal nicht auf einem Esel reitend. Könnte mir vorstellen, dass manch ein Stratege sich von einem Jesus nicht freiwillig  die Wurst vom Brot nehmen lassen würde.

Wenn also selbst der Papst mittlerweile von einem „Affentheater“ spricht, und eisern ignoriert wird, dann sollten sich unsere Politiker nocheinmal ganz genau überlegen, ob sie das unwürdige Spektakel in den Kirchen weiter durchziehen möchten, während man dann „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ ruft !

Wenn das christliche Europa die eigene Religion zum „Affenthteater“ verkommen läßt, dann braucht man sich nicht wundern, dass andere Religionen einen nicht mehr ernst nehmen.

Weihnachten 2015 – im zu Ende gehenden UNESCO JAHR DES LICHTES – das so viele „Lichtgestalten“ entzaubert hat –

Motto:

Wir verabschieden uns endgültig vom grinsenden Christkindlein.

Der Nahe Osten wird gerade durch die treibende Kraft religiösen Wahns umgebaut. Weil dort der VATER und nicht der SOHN die erste Geige spielt?
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