„WER HETZT, DER FLIEGT“ HEISST ES NUN bei der IG Metall

Deutlicher Vorstoß vom neuen Chef der IG-Metall, der größten Einzelgewerkschaft der Welt

IGM Chef Jörg Hofmann zu fremdenfeinlicher Hetze
Jörg Hofmann fordert im „Interview der Woche des Deutschlandfunks“ die Entlassung fremdenfeindlicher Arbeitnehmer:
Niemand dürfe mit rassistischen Pöbeleien einen Spalt zwischen die Belegschaften treiben – es müsse jedem klar sein, dass er dann seinen Job verliere.
Also auch hier: Herz statt Hetze !
Allerdings hat die Presselandschaft über einige Jahre hin ein Schreckensbild ISLAM verbreitet, das nun viele über Nacht aus ihren Köpfen bekommen müssen.
Auch die EU-Toleranz-Verordnung wird zum Umdenken zwingen. So schreiben die „Deutschen Wirtschafts Nachrichten“:
Das EU-Parlament soll die Bürger zu mehr Toleranz erziehen. „Falsche Beschuldigungen“ und Witze etwa über den Feminismus gelten demnach als schwere Straftaten. Zur Überwachung eines „Klimas der Toleranz“ soll eine neue Behörde geschaffen werden. Ihr inoffizielles Motto: Null Toleranz für Verletzung der Toleranz-Vorschriften.
Jörg Hofmann ist also vorbildlich auf EU-Linie !
Angesichts der schwierigen Zeiten, die von Bundespräsident Gauck ja als „epochales Jahrhundertereignis“ erkannt wurden, sollte man eventuell überlegen, ob man nicht generell wieder zum guten alten „Berufsverbot“ zurückgreifen sollte.
So kann mittels „Radikalenerlass“ einem Arbeitgeber sogar verboten werden, einen „Hetzer“ einzustellen.
Neulich hat ein Porschelehrling durch unbedachte öffentliche Äußerungen erheblichen Ärger bekommen. Ob das nun wirklich sein muß, durch öffentliches Anprangern  einem jungen Menschen so das Leben zu versauen. Gerade meine 68er Generation war da nicht zimperlich. Einige haben trotzdem Karriere als Minister gemacht, mag man sich trösten. Sind dann sogar mächtig in der Wirtschaft aufgeschlagen.
Nicht jede unbedachte Äußerung eines „Zigarettenbürschchens“ muß also die Demokratie an den Abgrund führen.
Doch die Politik ist nervös – sehr nervös ! Wie gesagt: Epochales Jahrhundertereignis – da darf nichts schief gehen.
Ein Berufsverbot wäre somit angebracht, wenn
. Beispiele: (kleine Satire)
  • Einem Arzt kann nach Weigerung Flüchtlinge kostenlos zu behandeln die Ausübung des Arztberufs untersagt werden.
  • Rechtsanwälte brauchen für ihre Tätigkeit eine Zulassung. Diese kann ihnen von der zuständigen Kammer entzogen werden, insbesondere bei Überschuldung (Vermögensverfall) oder der Weigerung, geflüchteten Menschen kostenlosen Rechtsbeistand zu leisten.
  • Gerichte können bei schweren Straftaten Berufsverbote verhängen (Beispiel: ein Kindergärtner weigert sich, traumatisierte Kinder aufzunehmen). Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Urteil vom 25. April 2013 klargemacht, dass für ein Berufsverbot bei Ersttätern besonders strenge Anforderungen gelten.
In der Zeit des Herrn H.  wurden zahlreiche Berufsverbote aus politischen oder ideologischen Gründen ausgesprochen. Daneben gab es auch unausgesprochene Berufsverbote. Juden und politisch Missliebige wurden aus dem Staatsdienst entlassen.
In der Besatzungszeit wurden gegen eine Vielzahl von Belasteten aus der Zeit des Nationalsozialismus Berufsverbote verhängt. Dies galt vor allem für Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Berufsverbote waren ein Instrument der Entnazifizierung.
In der DDR war das Grundrecht auf Berufsfreiheit nicht gesichert. Die Möglichkeit der Ausbildung zum gewünschten Beruf und dessen Ausübung konnte bei aus Sicht der Machthaber vorliegender politischer Unzuverlässigkeit untersagt werden.
Am bekanntesten wurde in diesem Zusammenhang der sogenannte Radikalenerlass von 1972. Er wurde in der Bundesrepublik dazu verwendet, Personen mit Mitgliedschaft in einer verfassungsfeindlichen Organisation (dies betraf insbesondere die DKP) aus dem Staatsdienst zu entfernen oder ihnen die Aufnahme in denselben – speziell die Verbeamtung – zu verwehren.
Wir sehen also: Im Westen nichts Neues – es kommt alles wieder. Deswegen hebe ich alte Kleidung immer auf – Jahre später ist sie oft wieder modern !
Advertisements

Über frankenberger10

Haftungsausschluß / Disclaimer: „ICH BEHALTE MIR ALLE RECHTE VOR UNTER UCC 1-308 WITHOUT PREJUDICE , OHNE IRGENDWELCHE NACHTEILE.“ Typisch für dieses Land wurde gerichtlich entschieden, daß man durch die Anbringung eines Verweises die Inhalte der verwiesenen Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, daß man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Dieses Anspruch möchten wir selbstredend hiermit erfüllen und erklären feierlich, dass wir uns von allem, worauf wir verweisen, distanzieren (Hier liegt ja der tiefe Sinn von Verweisen – Vorsicht – Ironie.) Für alle Verweise und Verlinkungen auf unserer Webseite inklusive aller Unterseiten gilt, daß wir keinerlei Einfluß auf die Gestaltung oder die Inhalte der verwiesenen Seiten haben, dafür weder haften noch irgendeine Verantwortung übernehmen können. Sie müssen schon selbst die Verantwortung für Ihren Zeigefinger auf der linken Maustaste übernehmen und natürlich für alles, was Sie dann Schlimmes lesen könnten, was bei unseren Verlinkungen mit Sicherheit nicht der political correctness entspricht. Eventuelle Unpässlichkeiten die durch die Benutzung dieser Datenstraßen beim Auswuchten Ihrer Gehirnwindungen auftreten könnten, bitten wir also tapfer zu tragen oder bei Ihrem Psychiater, sollten Sie diesen haben, zur Sprache zu bringen.

»

  1. […] “WER HETZT, DER FLIEGT” HEISST ES NUN bei der IG Metall […]

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: