Herr Jürgen todenhöfer hat einen bemerkenswerten Brief an Herrn Minister Gabriel geschrieben – hier der Wortlaut:

Lieber Herr Gabriel, dieser Tage las ich, dass sich die deutschen Kriegswaffen-Exporte 2014 verdoppelt haben. Kriegswaffen an Israel trotz Bombardierung Gazas. An Ägypten trotz Bomben auf Libyen. An Saudi-Arabien trotz Unterstützung des Terrorismus. Der Mittlere Osten brennt und wir liefern Kriegs-Waffen. Sie selbst nennen das Geschäft mit dem Tod eine „Schande“. Und machen trotzdem mit!

Können Sie ruhig schlafen, wenn Sie daran denken, was mit unseren Waffen geschieht? Die werden nicht nur auf Militärparaden gezeigt. Im „Islamischen Staat“ kämpfen Terroristen mit deutschen Maschinengewehren. Die Luftwaffe Saudi-Arabiens nutzt die deutsche Waffenhilfe seit Monaten bei der gnadenlosen Bombardierung des Jemen.

Ich weiß, dass Sie die Waffenlieferungs-Verträge nicht selbst geschlossen haben. Doch alle Verträge haben eine ‚Geschäftsgrundlage‘. Zum Beispiel, dass die Empfängerstaaten keine Kriegsverbrechen oder andere schwere Verbrechen begehen. Genau das haben diese drei Staaten 2014 getan. Deutschland musste Israel, Saudi-Arabien und Ägypten keine Kriegswaffen liefern. Weder rechtlich, noch moralisch.

Deutschland betreibt in vielen Regionen der Welt eine maßvolle Außenpolitik. Das erkenne ich an. Die von Ihnen und vom Bundessicherheitsrat genehmigten Kriegswaffenexporte gehören nicht dazu. Sie versprachen, diese schändliche Politik zu ändern. Was Sie bisher getan haben, ist völlig unzureichend. Ihr JT

Mein Kommentar:

Hier in Deutschland zieht man ja gerne den Begriff Antisemitismus hervor. Oft recht willkürlich, um Gegner zu diffamieren.

Dieser Begriff bekommt angesichts der Vorgänge im Nahen Osten einen weiteren bitteren Beigeschmack, denn dort töten gerade Semiten andere Semiten !

In biblischer Zeit bezeichnete man alle Völker des Nahen Ostens, die sich als Nachkommen Abrahams betrachteten, als „Söhne des Sem“.

Demnach gehören zu den Semiten die Amharen, Tigrinya, Araber, Hyksos, Malteser, Minäer, Sabäer, Amoriter, Ammoniter, Akkader/Babylonier/Assyrer/Aramäer, Hebräer,Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Phönizier und Samaritaner.

Die Semiten im sprachwissenschaftlichen Sinne sind mit den Nachkommen Sems der Bibel nicht völlig identisch. So sprachen die Kanaaniter zwar eine semitische Sprache, der biblische Stammvater Kanaan wird jedoch als Sohn des Noach-Sohnes Ham beschrieben.

Heutige semitisch-sprachige Völker sind z. B. Araber, Hebräer, Aramäer und Malteser. Der Sammelbegriff „Semiten“ wird aber eher in Bezug auf die historischen Völker verwendet.

Im Altertum bewohnten Völker, die semitische Sprachen sprachen, die arabische Halbinsel. Völkerwanderungen brachten sie nach Mesopotamien, Syrien und Palästina,Ägypten, Eritrea, Äthiopien und mit der phönizischen Kolonisierung bis an die Küsten des westlichen Mittelmeers. Es wird vermutet, dass sie ursprünglich aus Nordost-Afrika kamen, wo auch die anderen Zweige der afroasiatischen Sprachfamilie zu finden sind.

Auf Grund der bewegten Geschichte Israels, in welcher das Volk geteilt und zahlreich in Gefangenschaft geriet, das Land ISRAEL von den jeweiligen Siegern neu besiedelt wurde, sehen zahlreiche Ethnologen die Juden als Mischrasse.

In verschiedenen inzwischen von der Wissenschaft abgelehnten Rassentheorien wurden die Juden als „Semiten“ bezeichnet, weil die Hebräer ein semitisches Volk seien. Um die Judenfeindlichkeit „wissenschaftlich“ (und nicht mehr nur religiös) zu untermauern, wurden die Semiten zu einer „minderwertigen Rasse“ erklärt, die zu keiner eigenständigen Kultur imstande sei. Hieraus entstand auch die Bezeichnung Antisemitismus (Judenfeinde bezeichneten sich selbst als Antisemiten). Antisemiten wie Eugen Dühring gingen so weit, die Juden als schlimmste Sorte der Semiten zu bezeichnen, die selbst von den anderen Semiten (Arabern) gehasst werden[1]. Gleichzeitig gingen die Antisemiten davon aus, dass die Juden keine reinen Semiten seien, sondern laut Theodor Fritsch eine Mischrasse hauptsächlich aus der „semitischen (orientalischen, arabischen) Rasse“ und der „vorderasiatischen (armenoiden, assyroiden) Rasse“, wobei 90 % der Juden eher letzterer Gruppe zuzuordnen seien.[2] Gegen Ende der Naziherrschaft wurde die Selbstbezeichnung „Antisemiten“ – auch in Hinblick auf arabische Verbündete – abgeschafft und z. B. durch „Judengegner“ ersetzt. Schon Dühring wollte im 19. Jahrhundert den Antisemitismus lieber als „Antihebraismus“ verstanden wissen. (aus Wikipedia)

Völkerkundler äußern sich dabei eigentlich nur ungern über die Durchmischung der Völker im Nahen Osten, weil hier auch religiöse Dogmen stark betroffen sind. Der Begriff „Bruderkrieg“ ist jedoch bei den aktuellen Vorgängen wohl nicht zu weit hergeholt. Wobei der Staat Israel heute offensichtlich den geringsten Anteil Semiten haben dürfte?

In den Zehn Geboten im Alten Testament heißt es unmissverständlich: „Du sollst nicht töten“ (2. Mose 20, 13), und zwar ohne Ausnahme. Wenig später werden in der Bibel jedoch Todesurteile für bestimmte Verbrechen bzw. Vergehen festgelegt. Um die Gewalt dabei in Grenzen zu halten, wird allerdings im Grundsatz gefordert, Gleiches „nur“ mit Gleichem zu vergelten. So heißt es z. B. wörtlich: „Wer irgendeinen Menschen erschlägt, der soll des Todes sterben. Wer aber ein Stück Vieh erschlägt, der soll´s ersetzen, Leben um Leben. Und wer seinen Nächsten verletzt, dem soll man tun, wie er getan hat. Schaden um Schaden, Auge um Auge, Zahn um Zahn“ (3. Mose 24, 17-20).

Wobei Esoteriker ja ganz gut wissen „Du sollst nicht töten“ wird von der geistigen Welt z.B. als Affirmation mit „Du sollst töten“ übersetzt – eigentlich ein schwarzmagisches Schadprogramm, das auch entsprechend diese Welt in ein Schlachthaus verwandelt hat?  Kam Jesus zu spät, als er korrigierend eingriff und „Du sollst Gott und deinen Nächsten lieben – das ist das ganze Gesetz“ richtig stellte ? Viel geändert hat es ja nichts ! Geahnt hat er es wohl – er sagte auch: „Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert“ !

Sei es drum. Es wird bis heute im Schlachthaus „ERDE“ fröhlich weiter gemetzgert – besonders minderjährige Kinder sind anscheinend „tötungswürdig“ wie uns GAZA oder der IRAK-Krieg zeigen.

Im Alten Testament finden sich  aber auch sehr viele angebliche Aufforderungen Gottes zum Völkermord an den Nachbarvölkern. Wie ist das erklärbar?  Ist Gott angesichts der jetzigen Vorkommnisse besonders zufrieden?
Oder ist der Grund: Offensichtliche Text – Fälschungen der herrschenden „Priesterkaste“, die Gott bzw. dem Propheten Mose oder anderen Propheten in den Mund geschoben wurden?

Quelle DER THEOLOGE 

1 Nach dem Tod Josuas fragten die Kinder Israel den HERRN und sprachen: Wer soll unter uns zuerst hinaufziehen, Krieg zu führen wider die Kanaaniter? (Richter 20.18) 2 Der HERR sprach: Juda soll hinaufziehen.

Wenn die damaligen Kinder Israel Semiten waren, die Kanaaniter die Nachkommen Hams, dann war auch hier Verwandtschafts-Mord im Spiel? Von JHWH gut geheißen!

Da sprach Juda zu seinem Bruder Simeon: Zieh mit mir hinauf in mein Los und laß uns wider die Kanaaniter streiten, so will ich wieder mit dir ziehen in dein Los. Also zog Simeon mit ihm.

4 Da nun Juda hinaufzog, gab der HERR die Kanaaniter und Pheresiter in ihre Hände, und sie schlugen zu Besek zehntausend Mann. 5 Und fanden den Adoni-Besek zu Besek und stritten wider ihn und schlugen die Kanaaniter und Pheresiter. 6 Aber Adoni-Besek floh, und sie jagten ihm nach; und da sie ihn ergriffen, hieben sie ihm die Daumen ab an seinen Händen und Füßen.

Aber die Kinder Juda stritten wider Jerusalem und gewannen es und schlugen es mit der Schärfe des Schwerts und zündeten die Stadt an

17 Und Juda zog hin mit seinem Bruder Simeon, und schlugen die Kanaaniter zu Zephath und verbannten sie und nannten die Stadt Horma. (4. Mose 21.2) 18 Dazu gewann Juda Gaza mit seinem Zugehör und Askalon mit seinem Zugehör und Ekron mit seinem Zugehör. 19 Und der HERR war mit Juda, daß er das Gebirge einnahm; denn er konnte die Einwohner im Grunde nicht vertreiben, darum daß sie eiserne Wagen hatten. 20

Und sie gaben dem Kaleb Hebron, wie Mose gesagt hatte; und er vertrieb daraus die drei Söhne des Enak.

Liest man die Bibel, so ist es fast, als ob man in einen Spiegel der heutigen Zeit sieht:

„So zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel.“

(1. Samuel 15,3)

„Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden.“

(Jesaja 13,16)

Für Religionen, die im ALTEN TESTAMENT verblieben sind, gilt heute noch:

„Dazu wird der HERR, dein Gott, Angst und Schrecken unter sie senden, bis umgebracht sein wird, was übrig ist und sich verbirgt vor dir. Lass dir nicht grauen vor ihnen; denn der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, der große und schreckliche Gott.“

(5. Mose 7,20-21)

Wenn Jesus schließlich eine „neue Erde und einen neuen Himmel“ angedeutet hat, dann geht der Streit hier schon wieder weiter: Welche „Religion“ wird dort sein – auf der NEUEN ERDE?. Hoffentlich keine der ALTEN, denn dann kann er sich dieses Projekt auch sparen. Eine weitere Fehlleistung, wie mit der bisherigen ALTEN ERDE würde die „Unfehlbarkeit“ dann doch stark in Zweifel ziehen !

JF

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