• „Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.“ – beim Betrachten des Fackelzugs zu Adolf Hitlers Machtübernahme am 30. Januar 1933; zitiert nach Bernd Küster: Max Liebermann – ein Malerleben. Hamburg: Ellert & Richter 1988, S. 216.
    • „Ick kann janich so viel fressen, wie ick kotzen möchte!“ – in Katharina Laessig: Mit den Augen der Freundin. Zum 80. Geburtstag von Käthe Kollwitz. Aufbau Band 3, 1947, S. 63 books.google
 

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Die Profiteure des Krieges oder wofür Soldaten sterben müssen

Wirtschaftsmotor Krieg – Über das lukrative Geschäft mit GewaltAusschnitt aus der Sendung Scobel – „Gewalt, Konflikte und Lösungsstrategien (20.09.2012) “https://youtu.be/XKurDfrOOk8

Dass es bei Kriegen und Gewalt um die Verteidigung von Menschenrechten und Demokratie geht, mag zum Teil stimmen. Tatsächlich ist Gewalt aber auch ein mächtiger Wirtschaftsfaktor und Kriege ein willkommener Konjunkturmotor.Beispiel Irakkrieg: 2003 greifen die USA und ihre Verbündeten den Irak an, weil Saddam Hussein angeblich Massenvernichtungswaffen besitze und damit die ganze Welt bedrohe. Der Krieg ist nach vier Monaten zu Ende, doch Massenvernichtungswaffen werden keine gefunden. Auffällig ist, dass die Amerikaner schon kurz nach der Eroberung Bagdads die Ölfelder sichern. Sie bauen 14 dauerhafte Militärbasen, die genau entlang der Ölpipeline liegen. Profiteur des Krieges ist der Konzern Halliburton, die größte Ölfeld-Dienstfirma der USA. Sie darf die zerstörten Förderanlagen auf den Ölfeldern exklusiv reparieren. US-Vizepräsident Dick Cheney stand vor seinem Amtsantritt der Firma als Geschäftsführer vor.Rüstungsindustrie als KriegsprofiteurDann sind es noch die privaten Sicherheitsfirmen wie DynCorp oder Kellog Brown & Root, ein Zweig des Ölgiganten Halliburton, die Söldner als Sicherheitskräfte in die Region schicken. Es sind dieselben Firmen, die die Bush-Regierung im Wahlkampf finanziell unterstützten. Doch der größte Profiteur des Krieges ist Amerikas Rüstungsindustrie. Bereits beim ersten Einsatz in Bagdad feuern Bomber Raketen im Wert von je einer Million Dollar. Kampferprobt werden Bomben und Raketen nach dem Krieg erfolgreich exportiert. Die Großabnehmer sind die Krisenstaaten der Golfregion.Es wird enorm in die Rüstung investiert. Die weltweiten Militärausgaben betragen bis 2010 rund 1,33 Billionen Euro. Mit einem Anteil von 41 Prozent stehen die USA an der Spitze. Deutschland gibt über rund 31 Milliarden Euro für Militär aus. Die Tod bringende Rüstungsindustrie ist das lukrativste Geschäft überhaupt. Für über 305,5 Milliarden Euro werden 2010 weltweit Rüstungsgüter gehandelt. Deutschland ist nach den USA und Russland der drittgrößte Exporteur. Vor allem deutsche Panzer sind ein Renner auf dem Weltmarkt. Der Panzerhersteller Krauss-Maffei Wegmann beispielsweise macht 2010 einen Umsatz von 900 Millionen Euro.“Gewalt bringt immer Gewinn!“Die deutsche Industrie profitiert vom Wettrüsten anderer Nationen. Und auch der Bürger kann am Rüstungsgeschäft verdienen. Denn einer Studie zufolge investieren Fonds Geld von Privatanlegern – direkt oder indirekt – auch bei Rüstungsfirmen. Frei nach dem Motto „Gewalt bringt immer Gewinn!“. Der Waffenhandel ist zudem eines der korruptesten Geschäftsfelder der Welt. Er wird durch Drogen, Prostitution und Kinderarbeit finanziert. Begünstigt durch die weltweiten Defizite bei Rüstungsexportkontrollen schürt er Konflikteskalationen und Gewalt vor allem in den armen Ländern.Denn trotz Embargos gelangen Tausende Waffen in Krisengebiete wie den Kongo oder den Sudan. Militante Truppen und repressive Regimes versorgen sich über schwarze Rüstungsmärkte mit Waffen und bringen Tod, Leid und Gewalt vor allem über die Zivilbevölkerung. Den Vereinten Nationen zufolge sterben jährlich bis 400.000 Menschen weltweit an den Folgen von Waffengewalt.

Textquelle: http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/164776/index.html

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Über frankenberger10

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