Werner Altnickel und andere jahrelange Aktivisten wurden von der heute-show nicht befragt! Sollte ja auch Satire sein und Oliver Welke befürchtete selbst, dass er langsam paranoid werde, weil die hodenlosen Luschen der Regierung ihn nur noch belügen würden! So gesehen war ich fast schon wieder versöhnt!

Übrigens: #Chemtrail ist ein Kunstwort, das offiziell nicht existiert. Ansonsten ist es unter dem Begriff „Solar Radiation Management“ bzw. „Albedo Management“ Top Thema auf allen #Klimakonferenzen!

Die Royal Society ist hier mit federführend und Havard Prof. David Keith.

Die Royal Society hat über viele Jahre das Thema intensiv bearbeitet,  vor der Öffentlichkeit abgeschirmt. So hatte man Zeit und Ruhe, ohne Proteste z.B. Überlegungen zur Partikelgröße anzustellen, die man noch in den normalen Treibstoff beimischen könnte – und ab wann man eigene Sprühvorrichtungen brauche. Ebenfalls wurde über die optimale Ausbringung lange geforscht und diskutiert. Man fand dann die schachbrettartige Ausbringung sehr effektiv, die wir heute alle am Himmel bestaunen dürfen!

Rabulistisch spricht man von einem „Sonnenschirm für die Erde, um diese vor dem Untergang wegen Erderwärmung zu bewahren. Oder wird es ein #Leichentuch für die Erde!

Auf den Facebook-Seiten des Umweltbundesamtes ist dazu immer wieder  eine komische Diskussion ausgebrochen, die kurzfristig auch auf der Seite der #Bundesregierung „gespiegelt“ wurde. Hier durften die vereinigten Trolle ungestraft Gülle über kritische Bürger und Umweltschützer ausschütten, während sachliche Argumente sofort gelöscht wurden.

Der ‪#‎Bundesregierung‬ war das Thema auf ihrer FB-Seite dann doch zu heiß . Würde mich interessieren, wer die „Löschung“ veranlasst hat. In einem demokratischen Rechtsstaat eine unglaublicher ‪#‎Skandal‬! Immerhin ist man in diversen Redaktionsstuben und TV-Büros nervös geworden und hat schon überlegt, ob der „kritische Punkt“ bald da sei, an welchem man „umschwenken“ müsse, um nicht bald „im kurzen Hemd mit offener Hose“ da zu stehen! Nach dem Dieselskandal hängt Kerosingate wie eine reife Pflaume am silbrigen Industriehimmel.

So weiß ich von Hinweisgebern, dass auch eine Partei überlegt, ob man sich „an die Spitze der Bewegung“ setzen sollte. Das wird knifflig, denn auf abgeordentenwatch.de sind über Jahre die Antwortschreiben dokumentiert. Man muss also bis zum Erbrechen „weiter lügen“.

Um das Thema zu diffamieren, hat man es schon vor Jahren per V-Leuten der NPD ans Bein gebunden, die es dann auch brav bis in den Landtag getragen hat. Und so kann man heute noch das Wunder sehen, dass #Kachelmann und #Dittfurth aufmerksame Bürger und Umweltschützer als „Nazis“ beschimpfen dürfen. In einem Verfahren dazu gegen #Kachelmann meinte der Richter:

„Das Label „Nazi“ werde heute so inflationär verwendet, dass es kein Straftatbestand der Beleidigung mehr sei.“

Das UBA kam noch vor einem Jahr mit einem veralteten Statement um die Ecke und gipfelte in der Aussage, „man wolle keine Ressourcen“ in dieses Thema verschwenden. Der Dieselskandal und die Blamage des Kraftfahrtbundesamt hat dann zu einer Alibi-Veröffentlichung geführt, die von der glücklosen Ministerin schnell wieder relativiert wurde:

Umweltbundesamt mahnt zum Verzicht auf Flugreisen

Das ist natürlich starker Tobak, hat doch Deutschland weltweit bei diesem Thema mächtig die Finger im Spiel. Das Ministerium für Bildung und Forschung gibt regelmäßig Untersuchungen in Auftrag, in welchen man immer wieder die Fühler ausstreckt, wie weit denn das Thema bereits in die Öffentlichkeit vorgedrungen sei und welche Risiken ein Auffliegen dieser Sauerei beinhalten könnte.

Da konnte dann ein Stuttgarter Prof. beruhigen, denn er kam zum Schluss, dass die zu erwartenden Proteste geringer sein werden als zum Irakkrieg oder Stuttgart 21 !

Vor Jahren hat sich das ‪#‎BMUB‬ schon Gedanken zum Thema gemacht und schreibt in einer Studie:
Außer in Medienartikeln wurde auch auf den Homepages von Stakeholdern nach Statements zur Wahrnehmung und Bewertung der Chancen und Risiken und der von den Stakeholdern publizierten wissenschaftlichen und politischen Forderungen im Bereich CE-Technologien und Strategien recherchiert. Dabei wurde eine politisch wirksame Kampagne identifiziert: Beim Deutschen Bundestag liegt eine öffentliche Petition vom 3.2.2010 mit derzeit 2965 Mitzeichnern in der parlamentarischen Prüfung mit der Forderung, CE im Luftraum über Deutschland zu verbieten (Bundestags Petition 9847). Zudem hat sich die Kampagne Green Action vorgenommen, Deutschland im Jahre 2011 wach zu rütteln: „Nicht mehr wegsehen! Geoengineering und Aerosolverbrechen!“ Im Gegensatz zu den aus den USA bekannten Chemtrailaktivisten, wird von dieser Seite aber Information und Aufklärung gefordert, was den hier unliebsamen Plan B, d.h. Climate Engineering, im Klimawandel betrifft.
Bei den führenden NGOs, wie Greenpeace Deutschland, Robin Wood, BUND und NABU, konnten bislang KEINE Stellungnahmen und Informationen zu CE im Internet gefunden werden. Auf deutschen Websites findet sich jedoch vielfach Kritik an CCS (Greenpeace, Robin Wood, BUND), während der NABU den Einsatz von CCS unter Umständen als Alternative in Betracht zieht. Die Klimaschutzorganisation Germanwatch weist im Zusammenhang mit CE auf das Risiko unerwarteter Konsequenzen und das Missbrauchsrisiko einzelner Staaten hin und spricht sich für eine Präferenz der Mitigation aus. Greenpeace UK äußert sich dagegen vielfach gegen CE und nennt als Gründe dafür dessen Gefährlichkeit und Irreversibilität. Statt CE sollten Forschungsgelder lieber in andere umweltwissenschaftliche Themen fließen.

Zudem wird auf die Wichtigkeit der Mitigation, zum Beispiel durch Sonnen- und Windenergie, hingewiesen. Greenpeace und weitere internationale Umweltorganisationen äußern öffentliche Kritik an dem Projekt LOHAFEX zur Ozeandüngung mit dem Vorwurf der Umweltverschmutzung und dem Verstoß gegen internationale Vereinbarungen.

Der Kenntnisstand in der allgemeinen Bevölkerung ist zwar gering, aber bei denen, die sich eine Meinung gebildet haben, überwiegen die negativen Voten im Verhältnis 3:14. Das könne auch an der auffälligen Verringerung der Sonnentage liegen – meint eine ‪#‎BMUB‬ – Studie !

und weiter… „Dabei können unabhängige Institutionen mit einer hohen sozialen Wertschätzung eine wichtige Rolle als Vermittler spielen. Der Grad der Partizipation ist je nach Situation unterschiedlich zu bewerten. Nicht in allen Konfliktfällen sind die drei Elemente Information, Kommunikation und Partizipation zur Konfliktdeeskalation erforderlich beziehungsweise empfehlenswert.“ —- Hört, hört !

Wenn ich mir die Studie des #BMUB zum Riskio in der Kommunikation zu Climate Engineering durchlese, dann muss ich leider feststellen, dass man mit der Studie wieder Steuergelder vernichtet hat, denn alles, was die Studie empfiehlt, wurde standhaft IGNORIERT !

Darin schreibt Prof. Renn: Demgegenüber kann die Wahrnehmung von Risiken durch Laien als ein intuitiver, alltagsweltlicher Prozess verstanden werden, der Menschen ohne Rückgriff auf wissenschaftliche Analysen dazu befähigt, Risiken abzuschätzen. Diese Form der intuitiven Wahrnehmung basiert auf Informationen über die Gefahrenquelle, psychischen Verarbeitungsmechanismen, Heuristiken sowie etwaige Erfahrungen mit der Risikoquelle. Während sich somit Experten bei der Wahrnehmung eines Risikos ausschließlich auf quantifizierbare Sachverhalte stützen (Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß), gilt es bei der Analyse der Risikowahrnehmung von Laien, primär qualitative Merkmale zu berücksichtigen.

Diese qualitativen Merkmale beziehen sich zum einen auf die Situation, in welcher ein Risiko wahrgenommen wird, zum anderen auf das Risiko selbst. Dazu werden die Kriterien Eintrittswahrscheinlichkeit und Ausmaß des zu erwartenden Schadens um Abschätzungssicherheit, Persistenz, Reversibilität, Verzögerungswirkung und Mobilisierungspotential im Risikobegriff ergänzt.

.. und „Es wird vorgeschlagen, beim CE-Einsatz solche Verfahren vorzuziehen, bei denen die größte Chance öffentlicher Akzeptanz besteht. Die Autoren bezweifeln, dass die Öffentlichkeit jemals Sonnensegel, insbesondere stratosphärische Nanopartikel und manche CDR-Strategien sowie Meeresdüngung akzeptieren wird. Stattdessen wird Schutz und Aufforstung der Wälder empfohlen sowie industrielles Abfangen von CO₂ und Bioenergie in Kombination mit CCS. Allerdings müsse man bei CCS aufgrund der bisherigen Erfahrungen in den Niederlanden und Deutschland mit großem öffentlichen Widerstand rechnen.“

Warum nur hat man darauf NICHT gehört?

Zum Thema Akzeptanz und öffentlicher Dialog zeigen zwei durchgeführte Beteiligungsverfahren der Royal Society und des NERC interessante Ergebnisse auf. So beinhaltet der Bericht der Royal Society eine Voruntersuchung zur öffentlichen Einstellung gegenüber CE, wobei Fokusgruppen aus Teilnehmern mit verschiedenen umweltpolitischen Meinungen und Verhaltensweisen zusammengestellt wurden, um mögliche Risiken, Nutzen und Unsicherheiten der verschiedenen CE-Technologien zu diskutierten.
Die Wahrnehmungen von CE stellten sich dabei als überwiegend negativ heraus.

In Anlehnung an die Ergebnisse empfiehlt die Royal Society weitere und gründlichere Untersuchungen der öffentlichen Einstellungen sowie der Besorgnisse und Unsicherheiten bezüglich CE parallel zur technologischen Forschung und Entwicklung und einen öffentlichen Dialog zur Einbeziehung der Gesellschaft. Solch ein Appell lässt sich in zahlreichen Publikationen finden, so zum Beispiel auch von der American Meteorological Society , die anregt, neben der Erforschung des wissenschaftlichen und technischen Potentials von CE auch breit angelegte Untersuchungen über soziale und ethische Implikationen zu initiieren.

bunte-wolken-In letzter Zeit sehen wir bundesweit und auch in anderen Ländern oft einen „bunten Himmel“ – auch ohne Drogen! Dazu schreibt man in einer Studie des #BMUB:
In „20 reasons why geoengineering may be a bad idea” wird bei drei Gründen auch auf soziale Auswirkungen eingegangen. Ähnlich wie bei Scheer/Renn werden die psychologischen Auswirkungen des Verschwindens des blauen Himmels auf die Menschheit thematisiert. Neben dem veränderten – nun bewölkt wirkenden – Himmel würden sich durch Aerosole in der Atmosphäre die Sonnenuntergänge farblich intensivieren.
http://www.atmos.washington.edu/academics/classes/2012Q1/111/20Reasons.pdf

In Papieren der Regierung wird auch immer süffisant darauf hingewiesen, dass es in Deutschland relativ wenig Publikationen zum Thema Climate Engineering CE gebe.
Natürlich ist das interessant, aber wie kommt’s? Hat Deutschland nicht weltweit überall die Finger im Spiel?
Ganz einfach, man publiziert nicht in Deutsch und nicht in Deutschland. So hat ja auch das Umweltbundesamt wieder eine olle Kamelle herausgeholt, die völlig überholt ist.
So weiß man zu berichten:
Bei der Suche in Google Scholar nach „Geoengineering“ werden 11 000 Treffer aufgelistet, davon 113 deutsche. Weitaus mehr findet sich für „Climate Engineering“:     2 160 000 Treffer, darunter 5 900 deutsche. Sozialwissenschaftliche Literatur im engeren Sinne ist jedoch kaum dabei. Beim Datenarchiv für Sozialwissenschaften von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften sind für „Geoengineering“ 29 Publikationen und Forschungsprojekte aufgeführt, für „Climate Engineering“ 9 Publikationen bzw. Forschungsprojekte, die sich größtenteils bei den beiden Suchbegriffen überschneiden. Inhalte dabei sind vorwiegend: internationale Beziehungen, Governance, Ethik, rechtlicher Rahmen und ökonomische Analyse.

Als aktuelle Forschungsprojekte sind die einzelnen Teilprojekte des Marsilius Kollegs aufgelistet (u.a. Studien zur Global Governance und der Erforschung subjektiver Reaktionen auf denkbare CE-Maßnahmen). Ebenso bei GESIS wurden nur die Artikel „Klar ist nur die Unklarheit: die sozio-ökologischen Dimensionen des Geo-Engineering“ und „Der Einsatz steigt: globale Risiken“ aufgezeigt.

Man weiß auch (evtl. hat der #BND geholfen?):
Die Sichtung von Leserkommentaren im Zusammenhang mit Online-Artikeln und verschiedenen Blogs ließ am häufigsten die Sorge erkennen, der Klimawandel könne seinen Schrecken durch CE verlieren und der Druck auf Politiker bezüglich alternativer Energien nachlassen. Außerdem scheint der weltweite Klimawandel vielfach in Frage gestellt zu sein, so dass oft von dem „Märchen Klimakatastrophe“ oder der „Klimalüge“ geschrieben wird. Insgesamt betrachtet sind die meisten Leserkommentare kritisch geprägt und nur in etwa jedem 20. Kommentar wird Climate Engineering befürwortet.

Dabei wurde eine politisch wirksame Kampagne identifiziert:
Beim Deutschen Bundestag liegt eine öffentliche Petition vom 3.2.2010 mit derzeit 2965 Mitzeichnern in der parlamentarischen Prüfung mit der Forderung, CE im Luftraum über Deutschland zu verbieten36 (Bundestags Petition 9847). Zudem hat sich die Kampagne Green Action vorgenommen, Deutschland im Jahre 2011 wachzurütteln: „Nicht mehr wegsehen! Geoengineering und Aerosolverbrechen!“ Im Gegensatz zu den aus den USA bekannten Chemtrailaktivisten, wird von dieser Seite aber Information und Aufklärung gefordert, was den hier unliebsamen Plan B, d.h. Climate Engineering, im Klimawandel betrifft.

Die Frage der gesellschaftlichen Akzeptanz von CE-Technologien ist eine Herausforderung, denn das, was von Wissenschaft und Politik für gut und wichtig befunden wird, kann in der Gesellschaft an Akzeptanzgrenzen stoßen, insbesondere bei mangelnder Information und fehlender Transparenz in der Entscheidungsfindung.

Bei der smarten, langsamen Gewöhnung der Bevölkerung an das ‪#‎Leichentuch‬ für die Erde, das man allerdings „Sonnenschirm für die Erde“ zur Klimaheilung nennt, schlagen die ‪#‎Nudging‬-Experten vor:
Auf der Basis der bisherigen Erfahrungen mit Partizipationsverfahren kann folgende Beteiligungsstrategie empfohlen werden:
a) Einrichtung einer Internet-Plattform zu CE Maßnahmen mit einem Informations- und Diskussionsforum
b) Einrichtung eines Runden Tisches mit Vertretern von Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft mit dem Ziel, Chancen und Risiken systematisch zu erfassen und zu bewerten
c) Durchführung von öffentlich wirksamen Beteiligungsformaten wie Bürgerkonferenz, Bürgerforen, Zukunftswerkstätten etc,. um auch die nicht organisierten Bürger einzubeziehen
d) Synopse aller Eindrücke aus den Beteiligungsverfahren durch eine neutrale Instanz wie etwa der Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und/oder der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatec

Wird gerade alles umgesetzt ! siehe z.B. #ziek – Kampagne durch Barbara Hendricks!

Umfragen zum Thema Climate Engineering in den USA haben ergeben, dass 74% noch nie von Geoengineering gehört haben und nur 3% eine richtige Vorstellung davon haben, was es wirklich ist. Aufgrund der noch geringeren Medien Berichterstattung in Deutschland ist davon auszugehen, dass hierzulande Bewusstsein und Wissen über CE noch geringer sind. Entsprechende Studien liegen dazu aber nicht vor. Es ist daher anzunehmen, dass zurzeit die überwiegende Zahl der deutschen Bevölkerung keine oder eine vorsichtig-skeptische Haltung gegenüber CE in Umfragen äußern wird. Zudem ist davon auszugehen, dass bei einer zunehmenden Berichterstattung vor allem im Hinblick auf Risiken und „Moral Hazard“, die Zahl der ablehnenden und skeptischen Meinungen zunehmen wird. Im Kleinen zeigte sich dies schon in Deutschland bei der Diskussion um das LOHAFEX-Projekt.

Wie sieht es nun in Europa aus?
Fokusgruppen zur öffentlichen Einstellung gegenüber CE im Bericht der Royal Society zeigen auch für Großbritannien überwiegend negative Meinungen zu CE-Technologien, wobei die Akzeptanz unter den Teilnehmern stark divergierte und die geäußerten Bedenken sehr vielfältig und abhängig von der jeweiligen Technologie waren. So lehnten manche Personen CE grundsätzlich aufgrund ethischer Einwände ab, während diese bei anderen Personen überhaupt keine Rolle spielten.

Beim europäischen Projekt DEEPEN (nicht DEPPEN) hat man sich zur Akzeptanz von Climate Engineering durch die Öffentlichkeit Gedanken gemacht und fand folgende möglichen Einwände:
1. „Be careful what you wish for‟ (genau das zu bekommen, was man will, ist nicht unbedingt gut für einen und kann unbeabsichtigterweise zur Katastrophe führen)
2. „Opening Pandora‟s box‟ (sich in Dinge einmischen, die besser in Ruhe gelassen werden sollten, könnte zu katastrophalen Folgen führen [Hybris])

3. „Messing with nature‟ (die Möglichkeit, die Natur auf unsere Bedürfnisse abgestimmt umzugestalten ist mit den moralischen Bedenken verbunden, dass man die gegebene Ordnung der Welt nicht zerstören sollte)
4. „Kept in the dark‟ (die Leute fühlen sich machtlos und nicht im Klaren über die Vorgänge von Entscheidungsfindung und -träger)
5. „The rich get richer and the poor get poorer‟ (Verstärkung schon vorhandener Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten)
Diese Einwände hat man nicht wirklich ernst genommen, denn die Sauerei wurde gnadenlos durchgezogen !
Während man offiziell nichts weiß, beschäftigt man sich inoffiziell
mit der Frage:

1.Ist es nicht angebracht, bei so weittragenden Entscheiden wie CE-Maßnahmen Legitimation vom ganzen Volk einzuholen, als dies nur bei den gewählten Volksvertretern zu tun?
2.Oder sollte man gerade wegen der weitreichenden Folgen eine solche schicksalhafte Entscheidung nicht dem Zufall des Volkswillens überlassen?

Ganz offensichtlich hat man sich für 2. entschieden !

Entwicklung von Kommunikations- und Diskursstrategien zum „Sonnenschirm für die Erde“:
Schon in frühen Experten – Runden wurde ein Konsens bei folgenden Punkten erreicht:
Die Darstellung von Kommunikations- und Diskursstrategien soll ansprechend und auch für Laien verständlich sein.
Dabei soll es sich weder um eine Werbemaßnahme noch eine reine Verkaufsstrategie handeln. Weiterhin sind sich die Experten einig, dass Laien und Stakeholder mit ihren Deutungen „relevantes Wissen für Politik liefern können“.

Täuschland, Täuschland – mir graust vor dir – und deinen „Experten“ !

Ein „plakatives“ Vorgehen im Sinne einer Verkaufsstrategie sollte nicht vorgenommen werden, da diese Strategie schnell durchschaut und zur Ablehnung der Verfahren insgesamt führen kann.

Experten rieten vor Jahren der Regierung schon:
Eine Information zu CE muss frühzeitig stattfinden. Da aber der heutige Wissensstand stark von Vermutungen und Unsicherheiten geprägt ist, sollte der Grad der Unsicherheit vor allem in Bezug auf Nebenwirkungen klar kommuniziert werden.
Idealerweise sollten rund 30% der Informationen Einblicke in die Verfahrensweisen und Technologien vermitteln, während rund 70% die Wirkungen und Nebenwirkungen thematisieren sollten. Wichtig ist hierbei nochmals die Betonung, dass eine proaktive Vorstellung des Sachverhaltes, im Sinne einer #Meinungsmanipulation, abgelehnt wird. Dieses Attribut wurde später explizit gestrichen. 

Die CE-Technologien sind in Deutschland noch wenig bekannt und haben kaum Eingang in die politische Agenda gefunden. Vereinzelt finden sich auf den Internet-Seiten Hinweise auf ablehnende Haltungen durch Umweltorganisationen, es liegt auch eine Petition beim Bundestag vor, aber bislang hat es weder eine nennenswerte Debatte in der politischen Öffentlichkeit noch einen ernst zu nehmenden Versuch einer Mobilisierung für oder gegen CE in Deutschland gegeben. Von daher ist zu vermuten, dass sich die meisten Menschen in Deutschland unter CE kaum etwas vorstellen können und sie auch noch keine grundsätzliche Meinung dazu ausgebildet haben.

Wie könnte man der Bevölkerung einen chlorhühnchenfahlen Himmel schmackhaft machen?

‪#‎Experten‬ raten der ‪#‎Regierung‬ mit solchen Slippery-Slope-Argumenten:
Ein erster Schritt zu einer konfliktvermindernden Diskursstrategie ist die Einlösung der Forderung nach Transparenz. Transparenz bedeutet Offenlegung aller relevanten Informationen und Aktionen vor der Öffentlichkeit.
Es zerstört Glaubwürdigkeit, wenn Entscheidungen von öffentlichem Interesse intransparent, wie im Falle LOHAFEX, CCS, der Endlagerproblematik oder Stuttgart 21, getroffen werden.
Der zweite Schritt heißt frühzeitige Kommunikation und Diskursführung. Da bislang das Bewusstsein um CE-Verfahren in der Bevölkerung noch schwach ausgeprägt ist, kann man noch durch neutrale und „ansprechende“ (‪#‎ziek‬) Kommunikation zu einer fundierten und wertangemessenen Urteilsbildung beitragen. Insofern empfehlen die Experten im Einklang mit der sozialwissenschaftlichen Literatur eine möglichst frühe Einbindung und Aufklärung der Bevölkerung. Nano-Diskurse oder das NERC-Verfahren können als beispielhaft für einen gut strukturierten Dialog mit der Öffentlichkeit gelten.
Die Inhalte der Kommunikation sollten sich nicht ausschließlich auf technische Hintergründe von CE-Maßnahmen beschränken, sondern die politischen und technischen Optionen einer effektiven Klimaschutzpoltik im Kernpunkt thematisieren. Denn CE ist nur ein Element einer umfassenden Strategie zum Klimaschutz. Darüber hinaus müssen in einem solchen Dialog auch die sozialen, kulturellen und ethischen Aspekte mit berücksichtigt werden.
Der dritte Schritt ist dann die Einbindung von Stakeholdern und der allgemeinen Öffentlichkeit in einen Diskurs, in dem es um die Abwägung von Maßnahmen im Bereich ‪#‎Klimaschutz‬ gehen soll. Zentrales Ziel sollte es dabei sein, CE im Vergleich mit funktionsäquivalenten Maßnahmen zu bewerten und in eine Gesamtstrategie des Klimaschutzes zu integrieren.

Parallel zur grundlegenden Forschung über Vor- und Nachteile von CE-Maßnahmen sollten öffentliche Diskurse veranstaltet werden mit dem Ziel, die Akzeptabilität dieser Maßnahmen unter Einbeziehung der Forschungsergebnisse zu erörtern und eine Bewertung im Rahmen einer umfassenden Klimaschutzpolitik vorzunehmen. In einem solchen zivilgesellschaftlichen Diskurs sollten auch Folgen zur Sprache kommen, die die Lebenswelt und „Psyche“ der betroffenen Menschen berühren, wie zum Beispiel die Möglichkeit geringerer Sonneneinstrahlung oder die Veränderung der Himmelsfarbe. Der Diskurs sollte zunächst bei den organisierten Stakeholdern beginnen und dann um nicht organisierte Gruppen erweitert werden. Für die Einbindung von Stakeholdern sind Instrumente wie Runde Tische und Foren geeignet, für die Mitwirkung der allgemeinen Öffentlichkeit webbasierte Foren, Bürgerkonferenzen, Planungszellen und andere Formate, die auf Zufallsauswahl oder auf Auswahlverfahren nach dem Freiwilligkeitsprinzip beruhen

man meint ….. „Zum einen hat dieses Thema das Potential zu einer weitreichenden und konfliktträchtigen Polarisierung der Gesellschaft in Befürworter und Gegner, so dass eine Politik von oben kaum Chance hätte, ein ausreichendes Maß an öffentlicher Zustimmung zu erhalten. Zum anderen sind die Einstellungen zu CE heute noch so wenig verfestigt, dass es sich lohnt, frühzeitig in Kommunikation und Beteiligung zu investieren. Dabei sollte die Thematisierung von CE in Dialog- und Beteiligungsmaßnahmen vor allem im Kontext der Optionen zum Schutz des Klimas eingebettet sein.“

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Danke!

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Über frankenberger10

Haftungsausschluß / Disclaimer: „ICH BEHALTE MIR ALLE RECHTE VOR UNTER UCC 1-308 WITHOUT PREJUDICE , OHNE IRGENDWELCHE NACHTEILE.“ Typisch für dieses Land wurde gerichtlich entschieden, daß man durch die Anbringung eines Verweises die Inhalte der verwiesenen Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, daß man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Dieses Anspruch möchten wir selbstredend hiermit erfüllen und erklären feierlich, dass wir uns von allem, worauf wir verweisen, distanzieren (Hier liegt ja der tiefe Sinn von Verweisen – Vorsicht – Ironie.) Für alle Verweise und Verlinkungen auf unserer Webseite inklusive aller Unterseiten gilt, daß wir keinerlei Einfluß auf die Gestaltung oder die Inhalte der verwiesenen Seiten haben, dafür weder haften noch irgendeine Verantwortung übernehmen können. Sie müssen schon selbst die Verantwortung für Ihren Zeigefinger auf der linken Maustaste übernehmen und natürlich für alles, was Sie dann Schlimmes lesen könnten, was bei unseren Verlinkungen mit Sicherheit nicht der political correctness entspricht. Eventuelle Unpässlichkeiten die durch die Benutzung dieser Datenstraßen beim Auswuchten Ihrer Gehirnwindungen auftreten könnten, bitten wir also tapfer zu tragen oder bei Ihrem Psychiater, sollten Sie diesen haben, zur Sprache zu bringen.

»

  1. […] kann sich doch ein Minister oder Behördenchef hinstellen und in seinem guten Namen beantworten, ob Aerosolmaßnahmen im deutschen Luftraum ausgeführt werden und einen wichtigen Beitrag zum kommenden […]

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