Die „neuen Volkskrankheiten“

Das mag natürlich Zufall sein, aber ausgerechnet 1999, als sich Umweltschützer und aufmerksame Bürger Gedanken zum veränderten Himmel machten, da dauerte es nicht lange und „neue Volkskrankheiten“ wurden verstärkt thematisiert und entsprechende Arzneimittel in den Medien beworben. 

Heute sind ganze Werbeblöcke im TV komplett mir Pharmaprodukten gegen diese neuen Volkskrankheiten gefüllt. Ein Milliardengeschäft weltweit. Denn nicht nur Deutschland ist betroffen, sondern die ganze Welt. Wir haben die Zivilisationskrankheiten, die ärmeren Länder ihre Seuchen.

Auch das mag Zufall sein, dass Länder mit einer starken Belastung durch Flugverkehr und deren enorme Abgase, deckungsgleich mit statistischen Karten zu den neuen Volkskrankheiten sind. Auffällig ist aber, dass selbst die Weltgesundheitsorganisation häufig von „Schätzungen“ spricht.

Schätzung – da nur wenige Studien durchgeführt wurden. Starke Lobbygruppen achten darauf, dass nicht zuviele Fakten belegbar auf den Tisch kommen, denn das kann doch mal teuer werden, wenn man als Verursacher gestellt wird, wie wir am Dieselskandal sehen.

Viele kleinere Studien sind nichts wert, weil am Auftraggeber die jeweilig Tendenz zu offensichtlich erkennbar ist. Eigentlich sind CETA und TTIP hier quasi bereits „in Betrieb“, denn Betroffene oder Kritiker werden jetzt schon aufgefordert „doch selbst Studien“ vorzulegen, was ja ein wichtiger Bestandteil der genannten „Übereinkommen“ ist: Beweislast beim Kunden bzw. Geschädigten! Nicht beim Hersteller!

Bei den Flugzeugabgasen kennen wir das seit Jahren. Hier werden die Betroffenen immer wieder aufgefordert, doch eigene Studien zu den Umwelt- und Gesundheitsschäden der Flugzeugabgase vorzulegen.  Dabei werden diese Forschungen, ebenfalls seit Jahren mit Millionen Steuergeldern gefördert, von Instituten, Behörden und Universitäten „in situ“ erhoben.

Staatliche Stellen und Ministerien sind ebenfalls nicht sehr glaubwürdig, denn hier sitzen die Lobbyisten oft direkt am Tisch – Minister verbreiten deren „Studien“ gerne 1:1 und so fällt der eine oder andere nach seiner politischen Laufbahn sehr weich. Die Namen kann man hier gar nicht alle aufzählen.

Zu den neuen Volkskrankeiten rechnet man Übergewicht, Rückenschmerzen, rheumatische Erkrankungen, Eßstörungen, Allergien, Neurodermitis, Asthma, Heuschnupfen, Krebs- und Autoimmunerkrankungen, Hörsturz und Tinnitus, Kopfschmerzen und Migräne, Depressionen oder Alzheimer-Demenz. Dazu kommen neuerdings ständig tränende Augen und dieser seltsame erregerlose Schnupfen, der HNO-Ärzte ratlos läßt.

COPD wird seit Jahren in unzähligen Studien erforscht – immer darauf bedacht, Hauptverursacher aus der Schußlinie zu halten.

Darmerkrankungen stiegen in wenigen Jahren gefährlich an – die Todesfälle alleine in Deutschland sollen sich verzehnfacht haben.  Die Zahl steigt besonders bei Kindern und Jugendlichen stark an.

Demenzerkrankungen haben sich ebenfalls in wenigen Jahren verdoppelt. Dabei spielt im weltweiten Vergleich gerade Deutschland eine unrühmliche Rolle.  Weshalb die Zahlen  der verschiedenen Bundesländer so stark schwanken – man weiß es nicht.  Empirische Untersuchungen liegen nicht vor bzw. werden der Bevölkerung vorenthalten.

Zu Demenzerkrankungen zugewanderter Migranten liegen ebenfalls nur Schätzungen vor. Aus den Niederlanden weiß man aber, dass gerade Demenz dort noch häufiger vorkommt. Allerdings: 70 % der Dementen sind Frauen!

1,6 Millionen leiden in Deutschland an Demenz, in wenigen Jahren soll sich das verdoppeln. Denn 300 000 erkranken jährlich neu. Wir werden immer älter (angeblich) – wissen aber nicht mehr, weshalb und wozu!

Auch hier ist die Parallele auffällig: 3,3 Milliarden Flugpassagiere werden in wenigen Jahren auf die unglaubliche Zahl von 7 Milliarden ansteigen. Und dieser enorme Flugverkehr bläst seine Hinterlassenschaften ausgerechnet in sensible Luftschichten und muß mit einem Faktor von MINDESTENS DREI gegenüber bodennahen Emissionen berechnet werden. Wahnsinn!

Viele der in den Kerosinabgasen und den Abgasen des militärischen JP8 enthaltenen Umweltgifte stehen in direktem Verdacht und Zusammenhang  mit den diversen „neuen Volkskrankeiten“.  Aber Vorsicht: Die Parole heißt: Wer krank wird, ist selbst schuld! Wegen der Kosten!

So konnte man neulich lesen: Wer Flugzeuge mag, der erkrankt auch nicht am Fluglärm! Das hätte man längst auf die Dieselfahrer umsetzen müssen:

Wer Autos mag, der wird an deren Abgasen niemals krank.

Diesel

Fibromyalgie: Alles tut weh

Das „Fibromyalgie-Syndrom“ ist ein Muskel- und Bindegewebssyndrom, das mit Schmerzen und anderen Symptomen einhergeht. Begleiterscheinungen sind häufig: Schlafstörungen, Abgeschlagenheit, Depressionen, Verdauungsstörungen, Kältegefühl, Kopfschmerz oder Migräne. FMS-Kranke bekommen jedoch so gut wie nie Fieber.

Auffallend sind  bestehende oder sich abzeichnende Überlastungssituationen oder „psychische Erkrankungen“ – eine wichtige Botschaft zu allen „neuen Volkskrankeiten“ – denn die Generalparole soll ja lauten: Wer krank wird, ist selbst schuld! Wegen der Kosten – sie wissen schon – Verursacherprinzip und so!

Ausdauertraining in „frischer Luft“, Krankengymnastik und Massagen können manchen Patienten zwar etwas helfen, zu intensiv oder falsch angewendet können sie die Symptome der Betroffenen sogar verschlimmern!

Oder sollten doch bestimmte Umweltschützer recht haben, die seit Jahren vor bestimmten Emissionen warnen – auch und gerade die der Flugzeuge. Natürlich nicht nur, aber diese Strategen geben sich besonders viel Mühe, sich der Verantwortung zu entziehen, wie wir so erschreckend beim „aerotoxischen Syndrom“ gesehen haben, an dem Piloten und Bordpersonal erkranken!

Denn „frische Luft“ – wo soll es die noch geben – etwa in den Umweltschutzzonen? 

Dass man Patienten, die unter Fibromyalgie leiden, quasi für „bekloppt“ erklärt, hat auch damit zu tun, dass man in den Laborwerten keine Stoffe findet, die den ganzen Körper in einen Schmerzzustand versetzen könnten. Also psychisch?

Da haben dann aber einige Forschungsergebnisse zu den Feinst- und Nanostäuben doch für Angst und Schrecken gesorgt. Manche Politiker sind in Panik, möchten gar die Autos nun aus den Innenstädten heraus halten. Die ganze Dramatik wird Insidern bewußt, wenn sich ausgerechnet das Umweltbundesamt mit einer der weltweit mächtigsten Lobbygruppen anlegt:

Zu Beginn der Urlaubszeit mahnen das Umweltbundesamt und Naturschützer die Bürger, auf Flugreisen möglichst zu verzichten. Je näher das Reiseziel, desto geringer seien die Klima- und Umweltschäden, erklärte das Umweltbundesamt.

Und schon melden sich die Lobbyisten  über ihre Speichellecker: Man müsse Strafanzeigen gegen Umweltschützer prüfen, die Angst und Schrecken verbreiten und gewissen Wirtschaftszweigen Schaden verursachen. Und beim Geld hört besonders in Lobbyland Deutschland der Spaß auf!

Wenn Du das Maul nicht hälst, dann machen wir Dich platt“ – das mußten vor vielen Jahren schon Atomkraftkritiker hören.

Also schweigt man lieber.  Man möchte ja nicht aus Versehen erschossen werden, wie manch ein Pharmakritiker. Und für wen auch? Der Bevölkerung geht das doch alles am Gesäß vorbei – und wenn sich Deutschland in einen heißen Konflikt mit Rußland hineinziehen läßt, dann ist Umweltschutz ohnehin nebensächlich! Haben sie schon ihren Notvorrat angelegt?

 

 

Weserkurier? Ist das noch Journalismus?

Da nimmt ein Politiker mal die Sorgen der Bürger auf und wird vom Weserkurier prompt abgestraft. Eigene Recherche NULL. Kein Wunder, dass die Verkaufszahlen der Printmedien in den Keller gehen und Bürger aus Politikverdrossenheit nicht mehr wählen.

Aktuell dazu:

Berlin – Zu Beginn der Urlaubszeit mahnen das Umweltbundesamt und Naturschützer die Bürger, auf Flugreisen möglichst zu verzichten. Je näher das Reiseziel, desto geringer seien die Klima- und Umweltschäden.

Mit solchen tendenziösen Artikelchen treibt der  „Politik-Korrespondent Bernhard Honnigfort“ ein bekanntes Spielchen, das momentan bis in die kleinste Provinzzeitung gepusht wird: „Chemtrail-Gläubige leben im Wahn!“  Ob es dafür wieder einen Journalistenpreis gibt? Auf dem untergehenden Printmedienschiff?

Aber siehe da, genau das wurde Bundestagsabgeordneten auch während Debatten zur giftigen Kabinenluft „aerotoxisches Syndrom“ vorgeworfen: „Brandstifter und psychisch krank“ sei man.  Heute ist man kleinlauter geworden, das aerotoxische Syndrom wird als Berufskrankheit für Bordpersonal und Piloten anerkannt. Passagiere müssen selbst damit klarkommen!

In Zeiten des #Dieselskandales ist das schon besonders dreist, sich über Umweltschützer lustig zu machen, welche die Abgassauerei am Himmel nicht so lustig finden!

Die Kosten für eigene Untersuchungen kann sich Herr Bäumer allerdings sparen. Denn gerade Deutschland ist bei der Forschung zu Wolken und persistenten Kondensstreifen federführend und gibt jährlich Millionen Steuergelder dafür aus. Allerdings kommt man an die erhobenen Daten gar nicht so leicht heran, weil die beteiligten Wissenschaftler Urheberrecht und Copyright haben – trotz Finanzierung durch die Allgemeinheit.

Bin ich eine Klimasau von Klaus Fuesser

Bin ich eine Klimasau von Klaus Fuesser

Und denken sie immer daran, wenn der Himmel manchmal fast komplett durch Flugzeug-Kondensstreifen gedimmt ist:

Überall wo sie einen vermeintlichen Kondensstreifen sehen, da sind auch reichlich Abgase vorhanden. Wenn sie das alles lustig und harmlos finden, dann können sie auch mit dem LKW zum Brötchenholen fahren.

Für einen kleineren Urlaubsflug rechnet man heute mit 18 000 kg Schadstoffe pro Person! Also: Lassen wir die Umweltsau nochmal richtig raus – haha „Chemtrails“!

Richtig ist, dass Herr MdL Martin Bäumer zum „Geoengineering“ angefragt hat, Solar Radiation Management, wie das künstliche Dimmen des Himmels offiziell heißt, ist nur ein Teil davon!

Außerdem war der Regierung das Geld dafür, eine fünstellige Summe, zu schade.

Richtig ist, dass wir in Deutschland nicht nur den weltweit anerkannten Wolkenpapst Stephan Borrmann haben, sondern dass Deutschland Millionen Steuergelder aufwendet, um in diesem Bereich zu forschen. Oder ist man bereits Teil des Geschehens? Der Verdacht liegt nahe – sehr nahe!

Chemtrails gehören in die wirre Wahnwelt von Verschwörungstheoretikern.

Das wurde bei Uweltschützern lange diskutiert. Immerhin kommt man neuerdings eher mit einer „Verschwörungstheorie“ in die bundesweiten Medien, als mit den Fakten zur Umwelt- und Gesundheitsschädlichkeit des Flugverkehrs. Zumal ja die zuständigen Minister 1:1 die Vorlagen der Lobby nachplappern – so wie man es von diesen Strategen erwartet.  Dieser erneute Diffamierungsversuch der Medien geht gerade fulminal nach hinten los, denn die Menschen sind längst dieser Umweltschweinerei auf der Spur – trotz Verniedlichung als Jo-Jo-Sommer – Freakwetter trifft es schon eher!

Die Anhänger des Chemtrail-Wahns glauben, dass die Kondensstreifen der Flugzeuge am Himmel keine Kondensstreifen sind, sondern Chemikalien.

Einfach mal beim Luftfahrtbundesamt in Basel recherchieren, was denn so an Chemikalien in den Flugzeugabgasen enthalten ist.  Kleiner Tipp: Vitamine und Mineralstoffe sind es eher nicht!

Im Brandenburger Landtag hat man sich auch schon mit Chemtrails beschäftigen müssen. Die Linken-Abgeordnete Andrea Johlige hat einmal eine kleine Anfrage zu den Phänomenen am Himmel gestellt und dann von der Regierung erfahren, man habe „keine Hinweise“ auf Chemtrails.

Der Brandenburger Landtag – dazu sagt man lieber nichts.  Die sind gestraft genug!

Das Berliner Landgericht entschied 2012, dass der Wettermoderator Jörg Kachelmann die Anhänger der Giftwolken-Theorie ungestraft „Neonazis und Verrückte“ nennen dürfe.

Auch hier wieder absichtlich falsch dargestellt – der Richter war damals der Meinung, dass der Begriff „NAZI“ inflationär gebraucht werde – deshalb kein strafwürdiger Sachverhalt.

Kachelmann ist ja heute kein Name mehr – sonst hätte man das Verfahren längst wieder neu aufleben lassen. Aber wie gesagt: 250 000 Anti-TTIP Demonstranten mußten sich den Vorwurf auch gefallen lassen: Von Nazi-Hintermännern gesteuert.

In der Verschwörungslogik der Chemtrailer sind Regierungen, Forschungsinstitute und wohl auch Wettermoderatoren Teil des großen bösen Systems, das sich verschworen hat, das Volk zu belügen und dann weiter die Menschheit zu vergiften. 

Angesichts der Dieselproblematik und der Kollateralschäden, welche die Umweltgifte mittlerweile fordern, angesichts der neuesten Forschungen etwa zu den Feinstaubemissionen, da muß auch ein Honigfort aus seiner Selbstbestätigungsblase dringend heraus, sonst droht Realitätsverlust!

Schreibt man so einen Mist eigentlich freiwillig oder wird man gezwungen? Oder hat man einfach nur ein Brett vorm Kopf?

Lesen sie dazu bitte auch:

Wir wissen von nichts – alles Verschwörungstheorien !

Metalldispersion als Kerosin-Additiv

Und aus dem Archiv des SPIEGELS

GUTACHTER„Ein Filz und ein Geflecht“

Wer durch Arbeit krank wird, hat es schwer, seine Rente durchzusetzen. Zwielichtige Sachverständige helfen den Berufsgenossenschaften, Ansprüche abzuwehren. Folge: Die Genossenschaften konnten als einzige Sozialversicherung ihre Beiträge deutlich kürzen.

 

Satire? Aber PARDON, in Deutschland keine Chance!

Vorsicht-SatireNach dem WKII vermuteten die Alliierten ein „Nazigen“ bei den Deutschen, das es zu vernichten oder wenigstens zu „verwässern“ galt. Die übelsten Nachkriegspläne wurden diskutiert, dann aber offiziell verworfen, waren sie doch zu nahe an dem, was man den Nazis immer vorgeworfen hatte.

Auch heute wird wieder ein „Nazigen“ vermutet und speziell im Internet bekämpft, wo es am häufigsten verortet wird. Viel Geld lassen sich das sowohl private Besorgnisträger aber auch ein besorgter Staat kosten, den besorgten Bürger aufzuspüren und dann evtl. sogar zu „entsorgen“

besorgte Bürger - Kinder

Deutsche haben kein „Satire-Gen“

Eines kann man heute aber mit Sicherheit feststellen: Ein Satiregen haben wir Deutsche nicht. Unserer Mentalität entsprechen eher karnevalistische Büttenreden bzw. das, was man heute „Comedy“ nennt!

Deshalb ist man mehr als erstaunt, über den gewaltigen Umfang es Deutschen Kabarettarchives! Leider sind die zahlreich dort archivierten Kabarettisten der breiten Öffentlichkeit relativ unbekannt geblieben – besonders die in Nazideutschland verbotenen! 

#Jesuischarlie

Um so erstaunter war man, wer plötzlich alles „Charlie“ sein wollte. Wurde dann aber schnell wieder klargestellt, dass „Satire nicht alles darf – besonders in Deutschland“!

Wegen fehlendem „Satire-Gen“ hatten die wenigen Satirezeitschriften im Nachkreigsdeutschland keine wirkliche Chance.

pardon war eine deutschsprachige literarisch-satirische Zeitschrift, die von 1962 bis 1982 erschien. Markenzeichen von pardon war F. K. Waechters Teufelchen, das seine Melone lupft. Ihr Ziel war, ein kritisches Klima und etwas Farbe in die aus Sicht der pardon „verkrusteten Verhältnisse“ der Adenauer-Ära zu bringen. Viele große Namen veröffentlichten dort:

Pardon verband Politik mit Humor, Information mit Satire und Philosophie mit Grafik. Zu den Autoren gehörten die damals noch unbekannten und erstmals veröffentlichenden Studenten Robert Gernhardt und F.W. Bernstein sowie die Zeichner Kurt Halbritter, Hans Traxler, F.K. Waechter, Walter Hanel, Stano Kochan und Chlodwig Poth. Es gab die ständige Nonsensdoppelseite WimS – Welt im Spiegel, viele Jahre vorwiegend von Bernstein, Gernhardt und Waechter bestritten. In Pardon veröffentlichten Alice SchwarzerGünter Wallraff und Gerhard Kromschröder ihre ersten großen Rollenreportagen, Freimut Duve, Robert Jungk, Hagen Rudolph und andere ihre viel beachteten Meinungskolumnen. Auch Wilhelm Genazino war einige Zeit Redaktionsmitglied. Im Februar 1979 waren Paul Badde und Albert Christian Sellner für den allgemeinen Teil der Zeitschrift verantwortlich, den Badde in einem Buch ironisch das „Ressort Theologie und Pornographie“ nennt, sowie für Musik- und Literaturkritik der Zeitschrift.[1]  Quelle

Deutsches MAD

Das erste deutsche MAD erschien im September 1967 (ISSN 0723-9289). Da es auf dem deutschen Markt guten Absatz fand, konnte die Auflage rasch gesteigert werden. Nach 32 Ausgaben wurde Herbert Feuerstein Chefredakteur des Magazins und prägte dessen Stil maßgeblich, woran seit 1975 auch der textende Zeichner Ivica Astalos großen Anteil hatte. Ein wichtiges Merkmal des deutschen MAD war, dass auch deutschsprachige Autoren und Zeichner (I. Astalos, Dieter Stein, Nils Fliegner, Rolf Trautmann und Gunther Baars) Beiträge verfassten und MAD somit einen deutschen Anstrich verliehen. Quelle

Titanic

Titanic (ausführliche Bezeichnung: TITANIC – Das endgültige Satiremagazin) ist mit einer Druckauflage von 99.760 Exemplaren[1] nach Eulenspiegel die zweitgrößte Satirezeitschrift Deutschlands. Sie erscheint monatlich im Titanic-Verlag in Berlin, ihr redaktioneller Sitz ist Frankfurt am Main.

Jedes Heft wird vor der Veröffentlichung von der Rechtsanwältin Gabriele Rittig überprüft.[19] Denn bislang beschäftigten schon zahlreiche Strafanzeigen und Unterlassungsklagen derjenigen, die sich als Zielscheibe einzelner Veröffentlichungen in der Titanic diskreditiert bzw. ihre Ehre oder ihre Persönlichkeitsrechte verletzt sahen, Anwälte und Ermittlungsbehörden mit der Frage, wie weit Satire gehen darf. Seit der Gründung des Magazins wurden bis 2007 insgesamt 35 Ausgaben verboten, der Verlag war in 55 Gerichtsverfahren verwickelt.[20] Erfolgreich klagten unter anderem Apple Deutschland, Johannes Rau, Friedrich Merz, Benjamin von Stuckrad-Barre, Gerhard ZwerenzEvelyn Künneke, Hans-Joachim Kulenkampff und Björn Engholm. Die von Engholm erstrittene Schadensersatzzahlung und die Anwalts- und Gerichtskosten beliefen sich nach Gsellas Angaben auf rund 190.000 Mark und brachten die Titanic an den Rand der Insolvenz.[21]

Helmut Markwort scheiterte dagegen vor Gericht gegen Titanic,[22] ebenso wie achtmal die römisch-katholische Kirche. Diese hatte viermal wegen Verunglimpfung des Papstes und dreimal wegen Religionsbeschimpfung geklagt, einmal fühlte sich der ehemalige Bischof von Fulda, Johannes Dyba, beleidigt.[23] Quelle

Eulenspiegel

Der Eulenspiegel ist ein monatlich erscheinendes Humor– und Satiremagazin mit einer Auflage von 110.000[1] Exemplaren. Es wird von der Eulenspiegel GmbH in Berlin herausgegeben.

Besonders in den 1990er Jahren war der Eulenspiegel bekannt für satirische Aktionen, die meist von den damaligen Redakteuren Georg Behrend und André Mielke durchgeführt wurden. So nahmen sie für die Mai-Ausgabe 1993 unter dem Vorwand, ein Panoptikum für die „Köpfe der Wende“ zu eröffnen, einigen Prominenten Gipsabdrücke ihrer Gesichter ab. Zu den Opfern zählten etwa Lutz Rathenow, Gunther Emmerlich, Konrad Weiß, Sabine Bergmann-Pohl und Rainer Eppelmann.[16] Für das Juni-Heft 1995 reisten Mielke und Behrend zusammen mit Martin Sonneborn, der damals Eulenspiegel-Praktikant war,[17] in einem als Castor-Transporter ausgewiesenen LKW durch Deutschland.[18] Quelle

Aber wie gesagt, für die breite Öffentlichkeit ist das nichts. Hier gilt nach wie vor die Parole:

Wolle mer se reihern losse?

 

 

Sommerloch mit Chemtrails gestopft!?

Ein kleiner Medienhype ist seit Jahren um die „Verschwörungstheorie“ CHEMTRAILS entstanden. Aber gerade läuft es besonders gut durch die bundesdeutsche Medienlandschaft. Große und kleine Blätter, bis tief in die Provinz hinein, berichten über die komischen Streifen am Himmel.

isnt fun

Umweltschützer sehen das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits kommt man ausgerechnet mit einer Verschwörungstheorie in die Medien, was man in diesem Ausmaß zum Thema Flugzeugabgase bisher nicht geschafft hat. Andererseits ist der Zeitpunkt jetzt gerade auch nicht zufällig. Denn hinter diesen „Haha wie doof sind die Chemmies!“ – Artikeln, versucht man gerade, die aufkommende Kritik an der Umwelt- und Gesundheitsschädlichkeit des Flugverkehrs zu verstecken. Denn nicht nur Abgeordnete, wie MdL Martin Bäumer, sind am Ball – nein, ausgerechnet das Umweltbundesamt legt sich mit der übermächtigen Flugzeuglobby an:

Berlin  – Zu Beginn der Urlaubszeit mahnen das Umweltbundesamt und Naturschützer die Bürger, auf Flugreisen möglichst zu verzichten. Je näher das Reiseziel, desto geringer seien die Klima- und Umweltschäden. 

Entsprechend heftig ist das Rauschen im Blätterwald – nicht nur wegen Sommerloch!

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema.
Ein paar Anmerkungen habe ich deshalb auch:

Die modernen Triebwerke emittieren so etwas wie „Ruß“ nicht mehr. Sprechen sie mal einen Hersteller auf Ruß an, der springt ihnen ins Gesicht!

Turbofan-Engine

Es werden bewußt „Chemikalien ausgebracht!?“

Immerhin hatten wir 2015 weltweit 3,3 Milliarden Flugpassagiere, in wenigen Jahren sollen es sieben  Milliarden werden. Da braucht es eigentlich keine „geheimen Projekte“! Deren Existenz kennen ohnehin nur Geheimnisträger und nicht jeder Dödel.

Kerosin verbrennt tatsächlich im Gegensatz zu anderen Treibstoffen sehr sauber. Anders dagegen das ‪#‎JP8‬ des Militärs, das sehr umstritten ist. Die modernen Triebwerke haben einen ähnlich hohen Verbrennungsgrad, wie heutige Gasheizungen etwa, bei welchen  man sich das „Schornsteinfegen“ sparen kann – der Ruß fehlt.

Drei Tonnen Kerosin werden mit über 800 000 kg Luft verbrannt, davon gelangen aber nur 1/3 in die eigentliche Brennkammer und den FAN, der Rest wird nur als Mantelstrom durch die Triebwerke gepresst. Es verbleiben gerade mal 100 Gramm Nanostaub, der nur mit dem Laser sichtbar ist! Nanostaub – FEIN und STAUB – klingt nicht gefährlich – zumal der Feinststaub bis zu drei Jahre in der Atmosphäre bleibt.

Wir müssen aber eines bedenken: Überall, wo man einen „harmlosen Kondensstreifen“ sieht, hat ein Flugzeug gerade eine ‪#‎Abgasfahne‬ hinterlassen. Bei 2/3 der Flugbewegungen werden überhaupt keine Kondensstreifen gebildet,  die entsprechenden Abgasfahnen sind  deshalb vom Boden aus nicht sichtbar!

Nun haben neueste Forschungen zu den Feinstäuben und ‪#‎Nanostaub‬ die Politiker regelrecht in Panik versetzt. Wenn sich jetzt ausgerechnet das ‪#‎Umweltbundesamt‬ mit einer der mächtigsten Lobbygruppe anlegt, dann kann man als Insider ungefähr begreifen, was hinter den Kulissen los ist – und weshalb gerade eine „Haha- Chemtrails“-Kampagne bundesweit durchgepeitscht wird! Denn die riesige Abgas-Umweltschweinerei am Himmel konnte man bisher ganz gut hinter dieser „Verschwörungstheorie“ verstecken – bisher!

Geschützt: Berlin ist verloren!?

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Beim eigenen Nachruf: Auf Trivialität vertrauen!

Wenn man mal die „60“ überschritten hat, dann muß man sich langsam vom einen oder anderen Weggefährten/in verabschieden. Denn entgegen der verbreiteten #Nudging-These, versterben heute auffällig viele Freunde und Bekannte zu früh. 

Grab

Selbst schuld!?

Das ist ein ganz wichtiger #Nudging-Glaubensartikel, der mit viel Aufwand verbreitet wird: Krank und zu früh verstorben – selbst schuld! Und da haben wir Deutsche dann auch kein Mitleid.

Peter B. ist das Gesicht zu einer kurzen Meldung der Bundespolizei. Er half zwei Frauen gegen ihre Peiniger und wurde selbst zum Opfer. Die Täter flüchteten, aber auch die beiden Damen verschwanden. Das war am Bahnhof Ostkreuz in Berlin.  Um 18.45 waren reichlich Fahrgäste am Bahnsteig – keiner hilft? Na ja, selbst schuld – was mischt er sich da ein.

Jedenfalls ist es heute schneller mal vorbei, als man denkt. Wieder einen Kumpel viel zu früh zu Grabe getragen. Helmut war ein herzensguter Mensch. Im Urlaub hat er gepanschtes Speiseöl nicht vertragen. Dass man daran stirbt!? Herzensguter Mensch, wie altmodisch das heute klingt. Wie aus einer anderen Zeit. Gibt es das überhaupt noch?

Einen kleinen Nachruf sollte ich verfassen. Gar nicht so einfach! „Für immer unvergessen“ sagt man und schreibt es auf den Grabstein – besonders bei jenen, die morgen bereits vergessen sind.  Eigentlich sollte man seinen Nachruf selbst verfassen – vorher – bevor man tot ist. Sonst schreiben ihn andere.

Mein Auto, mein Haus, meine Yacht, meine Frau, meine Geliebte! Damit wird man im Jenseits wohl nicht aufschlagen können. Helmut wird im „Himmel“ sicher gut ankommen, denn er verfügte zu Lebzeiten über die wichtigsten Voraussetzungen, die im Himmel wichtig sind:

  1. Er hatte Humor (auch wenn oft niemand lachte)
  2. Er konnte lange Geschichten erzählen (in der Ewigkeit sehr wichtig)
  3. Er liebte die Trivialität, nachdem er zahlreiche Philosophen studiert hatte.
  4. Er konnte singen (dachte er)

Vivat Stultitia

Moriae encomium, zu deutsch: Lob der Torheit  (oder Lob der Narrheit) ist der Titel eines der bekanntesten Werke des niederländischenHumanisten Erasmus von Rotterdam. Das Werk ist auch als „Laus stultitiae“ bekannt. Erasmus schrieb sein Werk 1509 während eines Aufenthalts bei seinem Freund Thomas Morus in England. Bereits Jahre zuvor (1506) adaptierte Erasmus satirische Texte des hellenistischen Satirikers Lukian von Samosata (120-180) (der später auch der Voltaire der Antike genannt wurde) und gab sie – gemeinsam mit Thomas Morus – als Werksammlung Luciani opuscula heraus.

Vor über 500 Jahren wurde bereits das Wichtigste beschrieben.  Uns bleibt heute die Trivialität der Schlagertexte:

Heile, heile Gänsje

 

Schreiben Sie Ihren Nachruf, bevor es andere tun.
In fünf Schritten zur Unsterblichkeit

Lassen Sie sich nicht entmündigen! Je stärker die Dressur in unserer Gesellschaft, desto größer die Zahl der Ratgeber, die uns suggerieren, wir könnten unser Denken, Tun und Fühlen befreien. Bewusstseinsindustrie und Konsumgüterproduzenten arbeiten Hand in Hand. Individualität wird wie eine Konfektionsware gehandelt. Im Discounter der designten Persönlichkeitsstrukturen werden wir stündlich aufgefordert zuzugreifen: „be happy, be free, be divergent …“ Finger weg! Die letzte Freiheit, die uns bleibt ist: unserem Leben einen Sinn zu geben, der nicht in den Warenbüchern vorgezeichnet ist. Wie das gehen kann? Schreiben Sie ihren Nachruf zu Lebzeiten. Hierzu eine Anleitung von Gregor Eisenhauer – in fünf einfachen Schritten zur Unsterblichkeit. Quelle

Jedenfalls werde ich meinen Nachruf selbst verfassen. Mal sehen, ob ich mit ein paar Flaschen Barolo meinem Gehirn ein paar Gedanken dazu entlocken kann. Fatal: Im Suff, da hat man für eine Sekunde die „Wahrheit und den Sinn des Lebens“ ganz deutlich vor Augen – am nächsten Morgen, wie weggeblasen – Schade!

Danke, dass sie mir helfen, meinen Barolobestand wieder aufzufüllen!

 

HAARP-WORONESCH-DARN-HIPAS-GWEN-NEXRAD usw. usw.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

HAARP-Antennen Foto aufgenommen mit OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Als ich angefangen habe, zu HAARP zu recherchieren, war ich selbst erstaunt, wie tief man auf den US_Internet- Seiten dazu forschen konnte. Angeblich ein ziviles Forschungsprojekt, aber über den Militärhaushalt kräftig finanziert. Da bindet man dann immer geschickt eine Universität und ein paar Studenten ein – und schon ist so eine Sauerei „zivil“!

Jedenfall sollen die Russen auf diesem Gebiet weit überlegen gewesen sein. Sie bauen ihre Anlagen aber mehr vertikal

Woronesch ungetarnt

Aus der Nähe sieht das so aus

Woronesch Detail mittel

Zu diesem System gehört aber auch das weniger bekannte DARN

Dual Auroral Radar Network

HAARP – DARN – aber auch HIPAS (HIgh Power Auroral Stimulation) bilden quasi eine Familie. Offiziell alles harmlose Forschungen. Manche glauben das sogar. Andere wieder nicht. Aber hier verlässt man dann sicheres Gelände und begibt sich in den Bereich der „schwarzen Projekte“, die offensichtlich von regelrechten Schwarzmagiern betrieben werden. Manche sagen auch“ Schadmentalitäten“ seien hier am Werk.  Eine langjährige UN-Mitarbeiterin war der Ansicht, dass anfänglich die USA und UdSSR bei der Aufheizung der Arktis etwa zusammengearbeitet hätten. Aber wie gesagt, da müsste man Geheimnisträger sein, oder beim Goldenen Aluhut mitwirken, deren Strategen ja in alle Geheimprojekte eingeweiht sind.

Jedenfalls haben die USA den bis dahin weltgößten Magneten 1977 an die UdSSR geliefert – 40 Tonnen soll er schwer gewesen sein. Das war auch die Zeit, als die UN die ENMOD-Konvention verabschiedet hat, mit der u.a. Wettermanipulation eigentlich verboten wurde. Das hat super funktioniert, wie wir heute wissen.

Damit geisteskranke Psychopathen bzw. schwarzmagische Schadmentalitäten ihre teuflischen Pläne realisieren können, gibt es neben NEXRAD auch noch GWEN, The Ground Wave Emergency Network. 

 

Diese Leute werden quasi von niemand wirklich kontrolliert und haben völlige Narrenfreiheit.  Mehrfach haben sie die Erde an den Rand der Zerstörung gebracht.

KPE

Etwa durch Bomben ausgrechnet im Van-Allen-Gürtel, der für die Erde sehr wichtig ist.  Offiziell hat man über 2500 Atombomben gezündet, wahrscheinlich waren es erheblich mehr. Dann kam der Tag, an dem den beteiligten „Wissenschaftlern“ doch das Blut im Leib gefror. Man hatte es fast geschafft, die Erde zu zerstören. Bei einem Wasserstoffbombentest im Südpazifik wurden so enorme Kräfte freigesetzt, dass beteiligte Beobachter sagten: Man hatte den Eindruck,  die Erde stehe für einen Moment still. Seither hat sich die Taumelbewegung der Erde verändert und die Inuit, die seit Jahrhunderten die Natur und Gestirne beobachten, sahen die Sterne nun nicht mehr am erwarteten Platz.

 

 

Offenbar hatte der gewaltige Schlag im Südpazifik aber auch die Rotation des Erdkerns beeinflusst und so Anomalien im Magnetfeld zur Folge.

Wenn demnächst die Erde also in die Luft fliegt, werden wir sicher die Stimme eines Experten hören, der sagt: Das ist alles harmlos!

Lesen sie dazu bitte auch:

Als ich von einem UN-Experten hörte, wie viele Raketen seit Beginn der „Raumfahrt“ tatsächlich in den Himmel geschossen wurden und werden, da konnte ich es eigentlich nicht wirklich glauben.  

The United Nations Registry of Space Objects

Danke für Ihre Unterstützung

Earthovershootday –> Orbitovershootday!

Als ich von einem UN-Experten hörte, wie viele Raketen seit Beginn der „Raumfahrt“ tatsächlich in den Himmel geschossen wurden und werden, da konnte ich es eigentlich nicht wirklich glauben.  

The United Nations Registry of Space Objects

Ab 1962 wurden in den Orbit verbrachte Objekte registriert, allerdings nur dann, wenn sie „gemeldet“ wurden. Die militärischen Geheimprojekte blieben entsprechend unregistriert.

bunte-wolken-So wie 1990, als man per Satellit Kanister mit Barium und Lithium in 32 Kilometer Höhe verbrachte.  Das wiederholte man 1991. Über 250 Millionen Dollar ließ sich die NASA diese spektakuläre Lightshow kosten, die man noch in Westeuropa sehen konnte. Diese weihnachtlichen Farben veranlassten Kinder, sich auf den Weihnachtsmann zu freuen.

Seit 1958 arbeiten USA und Kanada schon  bei solchen Experimenten zusammen. In einem Projekt wurden alleine 2000 kg Chemikalien in die Atmosphäre verbrach davon 1000 kg Barium und 100 kg Lithium.

Jedenfalls ist im Orbit mehr los, als man gemeinhin denkt. Schon die natürlichen Ojekte sind nicht ohne:

 

Aber auch der vom Menschen hinterlassen Müll ist beeindruckend.

 

NASA’s Animation Shows Massive Space Junk Around Earth

 

Das ist der größte Witz der menschlichen Geschichte, dass diejenigen, welche die Erde gerade „retten“ möchten, bereits dabei sind, den Orbit massiv zu verdrecken! 

Danke für Ihre Unterstützung

 

Deutschland ist bunt, doch Berlin ist bunter!

bunte Zukunft


bunte-wolken-

Das ist schön: Deutschland ist bunt und Berlin noch bunter. Das kommt nicht nur alleine von den vielen bunten Wolken, die man deutschlandweit aber auch weltweit beobachten kann! Es liegt auch an den Zuwanderern in allen Farben. Eine Bürgerpflicht ist es geradezu, das bunte Land auch schön zu finden. Dem letzten Zweifler erklärt man es nochmal ganz genau:

Gute Führung, starker Mittelstand, hohe Lebensqualität: Das mache Deutschland international spitze, erklärt eine Studie, die in Davos vorgestellt wurde. Die USA kommen erst auf Platz vier. Quelle

Aber auch tolerant sind wir – bunt und tolerant. Bunt ohne Toleranz kann nämlich leicht knifflig werden. Wie tolerant wir sind, das hat selbst mich als Spät68er vom Hocker gehauen, als ich mir anlässlich des CSD das bunte Treiben angesehen habe. Man, sind wir bunt – und tolerant. Dabei haben die 68er diese Buntheit und Toleranz erst angeschoben:

Wer zweimal mit der selben pennt – bis hin zum Rudelbumsen! 

Heute kann man kaum noch zwei Kinder finanzieren – die Wohnung zu teuer, die Steuern zu hoch! Aber immerhin: Bunt und tolerant, arm aber sexy. Besonders das Präkariat.

Nun kommen aber Menschen zu uns, die das bunte Treiben gar nicht mal so toll finden. Sie haben strenge religiöse Regeln. Weniger bunt! Religion, was ist das denn, fragen sich Leute, die mal erzählt bekamen, dass sie Christen seien. Hä? Weihnachten? Wurde da Moses geboren?

Neulich reiste ein Familienvater zu, ganz schön bunt: Vier Frauen, vierzehn Kinder! Obwohl: Richtig bunt waren die Frauen nicht – sie trugen schwarze Burkas. Beim CSD wird man die wohl in Jahren noch nicht als begeisterte bunte Zuschauer sehen?  Wer weiß?  Unsere bunte Toleranz färbt schnell ab.

Möglichst schnell will man die unbunten Zuwanderer bei uns integrieren, auch wahlberechtigt sollen sie werden, um die Integration in die Gesellschaft zu fördern. Wen die dann wohl einmal wählen? Die Bunten oder die Schwarzen?

Jedenfalls hätten sie in Berlin eine große Auswahl an bunten Parteien, fast alle Farben sind vertreten – nur die Menschenfresser-Partei hat man nicht zugelassen (aus formalen Gründen). Die hätten auch beim CSD noch gefehlt. War da nicht mal was? Strategen, die sich was abschneiden und dabei zum Höhepunkt kommen?  Fast schon ein bischen zu bunt. Aber warten wir mal ab, der nächste CSD kommt bestimmt – da fällt Böhmermann evtl. was ein? Ziege und CSD? Und das ähnlich frei auf die Straße gebracht, wie gerade eben: „Mutti, weshalb hat der dicke alte Mann einen Gummirüssel?“ „Das ist eine Frau, Kevin!“ „Und weshalb wird er an einem Hundehalsband geführt?“ „Weil er tolerant ist!“

Kaum zu glauben, dass bei 21 zugelassenen Parteien, der eine oder die andere keine passende wählbar findet? Was ist da los? Man bleibt zuhause, besonders, wenn man unter 30 Jahre alt ist. Da interessiert nur jeden zweiten die Wahl überhaupt. Man ist mit Pokemon beschäftigt! Könnte man dieses Jahr nicht vor den Wahllokalen Pokemons verstecken? Eventuell würde man die 60 % Wahlbeteiligung wieder erhöhen können?

Leider sind es in manchen Stadtgebieten unter 20 Prozent, die sich zur Wahl begeben. Dabei hätten gerade dort die Leutchen Zeit, denn diese Stadtteile werden überwiegend von Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfängern bewohnt. Dagegen haben Wohnviertel mit gebildeten und reicheren Berlinern eine hohe Wahlbeteiligung. Das ist eine fatale Situation für die Parteien, die sich eigentlich für die Belange der ärmeren Präkariatsschichten einsetzen möchten – die gehen nicht wählen! Die wählen aber auch die AfD nicht. Die bleiben so lange zuhause, wie noch Bier und Zigaretten da sind?

Oder ist man doch einfach nur frustriert, weil die alternativen Parteien selten über die Hürde kommen und diese Stimmen unter den Tisch fallen?  Eigentlich ein starkes Stück, dass bei dieser geringen Wahlbeteiligung dann bis zu 10 Prozent der Stimmen bedeutungslos versickern. Das muss geändert werden. Denn hier werden die etablierten Parteien plötzlich weniger bunt, eher grau: Auf die Erfahrungen der Weimarer Republik muss man zugreifen, um zu begründen, dass ein Parlament nicht zu bunt werden darf! Eine Gefahr für die Demokratie lauere hier – und da ist dann Schluss mit BUNT!

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